Finalqualifikation zum NÜRNBERGER Burg-Pokal: „Feine Bella NRW“ und Sabina Schröter fahren zum Finale nach Frankfurt

35 Jahre alt wird der NÜRNBERGER Burg-Pokal in diesem Jahr und ist damit die dienstälteste Reitsportserie der Welt – aber die Magie der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft der sieben- bis neunjährigen Nachwuchs-Grand Prix-Pferde ist ungebrochen. Für viele Reiter ist eine Beteiligung am Finale das erklärte Saisonziel. In München starteten am gestrigen Samstag 19 Paare in die Qualifikation zur Finalqualifikation zum NÜRNBERGER Burg-Pokal der Dressurreiter 2026, in der heutigen Finalqualifikation präsentierten sich die besten 12. Übrigens: Bei Pferd International München wurde die Finalqualifikation bereits zum 31. Mal ausgetragen – das erste Mal im Premierenjahr 1992; und durchgängig seit 1996. Klaus Feilen, Landesdirektor Süd der NÜRNBERGER Versicherung, sagt: „Hier herrscht einfach eine einmalige Atmosphäre und Pferd International ist eine echte Leuchtturmveranstaltung für uns.“ Auch Lena Breymann von der Hippo Veranstaltungs GmbH sagt: „Pferd International München und die NÜRNBERGER Versicherung, das passt einfach. Wir sind sehr froh und stolz, eine Etappe dieser hochkarätigen Serie bei uns auszutragen“

Den Sieg – und damit das Ticket zum Finale des NÜRNBERGER Burg-Pokal im Dezember in der Frankfurter Festhalle – errang Sabina Schröter mit „Feine Bella NRW“. 74,732 Prozent gab es von der Jury für die ausdrucksstarke neunjährige Stute. „Bella ist ein unglaubliches Pferd, hat sehr gute Grundgangarten und ist vom Kopf her top. Mit ihr kann sogar ein Kind umgehen. Ich hätte nicht damit gerechnet, mich so früh in der Saison schon qualifizieren zu können, umso schöner, dass es hier direkt geklappt hat. Damit habe ich für „Feine Bella“ und mich erst einmal ein Ziel erreicht. Es ist mein erstes NÜRNBERGER Burg-Pokal-Finale und ich freue mich sehr!“, so Sabina Schröter. Die Westfälin „Feine Bella“ von Fürstenball x Bordeaux ist hinreichend bekannt in der Szene: 2021 wurde sie furios und mit großem Abstand Bundeschampionesse der vierjährigen Reitpferde mit der Traumnote 9,6. Kurz zuvor errang sie den Titel der Westfalen-Championesse in Münster-Handorf – und war 2020 Siegerstute der westfälischen Elite-Schau. Sabina Schröter löste jedoch nicht nur das Finalticket für den NÜRNBERGER Burg-Pokal, sondern gewann auch noch den Stilpreis. „Feines Reiten heiß für mich, in jedes Pferd hineinhorchen. Jedes Pferd ist anders, und so wie es das Pferd vorgibt, so sollte man arbeiten. Man muss auf die Pferde hören“, erklärt die Reiterin.

Den zweiten Platz mit 74,049 Prozent sicherte sich Nicole Grosch mit Visser`s Hit Valeria VEC OLD. Sie pilotierte die neunjährige Oldenburger Tochter des Vitalis aus einer Mutter von Diamond Hit schwungvoll durch das Viereck. „Valeria hat ein paar PS mehr, das macht zwar Spaß, aber man muss sich auch sehr konzentrieren“, lacht Nicole Grosch. „Valeria ist ganz feines Pferd, ich konnte sie sogar noch bis zum 7. Schwangerschaftsmonat reiten. Sie hat es so verdient, sich beim Finale des NÜRNBERGER Burg-Pokal zu zeigen. War immer schon ein

Traum, dort reiten zu dürfen. Ich hoffe sehr, dass ich mich mit diesem Ritt schon qualifizieren konnte“, so Nicole Grosch. Insgesamt gibt es beim NÜRNBERGER Burg-Pokal acht Qualifikationen (also auch acht Sieger und somit acht direkt Qualifizierte). Komplettiert wird das Feld mit den vier bestbewerteten Zweitplatzierten der Qualifikationen. Also bestehen für die sehr guten Zweit- und manchmal sogar für einen Drittplatzierten Chancen, sich noch fürs Finale zu empfehlen.

Den dritten Platz in der Finalqualifikation bei Pferd International München belegte der bayerische Reiter Franz Trischberger mit Zewano OLD und 74,000 Prozent. Auch dieses Pferd ist bereits weltbekannt, denn der achtjährige imposante Dunkelfuchs von Blu Hors Zackerey belegte bei der Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde im letzten Jahr Platz 6 im Finale der siebenjährigen Dressurpferde – und erhielt zudem die Auszeichnung als bestes deutsches Pferd mit einer persönlichen Bestleistung (77,186 %). Franz Trischberger liebt es, dieses Pferd vorzustellen und verrät: „Die nächsten Qualifikations-Stationen für den NÜRNBERGER stehen schon fest, ich glaube fest daran, dieses Pferd noch für das Finale qualifizieren zu können. Er ist einfach ein unglaubliches Pferd und macht keine Fehler, ist immer fokussiert.“

Finalqualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL der Dressurreiter 2026 – Dressurprüfung St. Georg Special* – national

  1. Sabina Schrödter (GER) Feine Bella NRW                              74.732%
  2. Nicole Grosch (GER) Visser´s Hit Valeria VEC OLD             74.049%
  3. Franz Trischberger (GER) Zewano OLD                                   74.000%
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