70.000 Zuschauer, packender Sport in vier Disziplinen, Emotionen, Schauprogramm vom Feinsten, schnelle Runden und ganz viel Herz: Das war Pferd International München 2026. Zum Abschluss siegte der amtierende Schweizer Meister der Jungen Reiter, Noah Keller, im Stechen der besten 10 im Großen Preis von Bayern, Preis des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus. Damit feierte der erst 21-Jährige den bislang größten Erfolg seiner Karriere. Im Sattel seines ultraschnellen 13-jährigen Belgiers Nestor Vdr setze er sich souverän durch.

Noah Keller gewinnt die CSI3* Springprüfung in einem packenden Stechen und sichert sich Weltranglisten-Punkte im Großer Preis von Bayern, Preis des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus

Der Große Preis von Bayern, Preis des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus bot Springsport auf höchstem Niveau – und ein Stechen, das an Spannung kaum zu überbieten war. In der CSI3* ‑ Springprüfung mit Stechen der Longines Ranking Group C lieferten sich die Top‑Reiter ein Kopf‑an‑Kopf‑Rennen, bei dem am Ende weniger als sechs Zehntel über Sieg und Platz entschieden. 50 Paare bewarben sich um den Sieg, 10 schafften den Einzug ins Stechen. „Der Parcoursbauer hat beste Arbeit geleistet. Genau so wünscht man sich das“, sagte Hansi Blum, Turnierleitung Springen von Pferd International München.

Der Schweizer Noah Keller zeigte im Sattel seines 13-jährigen Belgischen Warmblut Wallachs Nestor Vdr (v. Houston) eine blitzsaubere und mutige Runde. Mit 0 Fehlern und einer Zeit von 46,35 Sekunden setzte sich der 21-Jährige an die Spitze und sicherte sich damit den prestigeträchtigen Sieg im Großen Preis von Bayern. „Das war der größte Erfolg meiner bisherigen Karriere“, so der amtierende Schweizer Meister der Jungen Reiter. Der Deutsche Tim Hoster blieb mit dem Holsteiner Wallach Claus (v. Casalito) ebenfalls fehlerfrei und stoppte die Uhr bei 46,50 Sekunden. Lediglich ein Wimpernschlag von 0,15 Sekunden trennte ihn vom Sieg. Elisabeth Meyer komplettiert das Podium auf Rang 3 mit der zehnjährigen KWPN Stute Let it Shine (v. Eldorado van de Zeshoek). Mit einer technisch hervorragenden Runde in 46,94 Sekunden blieb auch sie als einzige Amazone sowohl fehlerfrei als auch unter der 47‑Sekunden‑Marke und bestätigte ihre starke Form im internationalen Sport.

Großer Preis von Bayern, Preis des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus

Longines Ranglisten-Gruppe C

CSI3* – Springprüfung mit Stechen

  1. Noah Keller (SUI)                             Nestor Vdr                             0.00 / 0.00 / 46.35
  2. Tim Hoster (GER)                             Claus                                      0.00 / 0.00 / 46.50
  3. Elisabeth Meyer (GER)                     Let it Shine                            0.00 / 0.00 / 46.94

 

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