Doppelte Tränen: Charlott-Maria Schürmann und Jessica von Bredow-Werndl emotional nach dem Grand Prix Special der CDI5*-Tour – Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung

77,191 %: Erster Sieg für Charlott-Maria Schürmann und Dante`s Pearl im Grand Prix Special der CDI 5*-Tour; Platz zwei und drei für Raphael Netz mit Great Escape Camelot (74,298 %) und Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet (73,489 %).

Bundestrainerin Dressur Monica Theodorescu: „Wir haben hier Topsport, viele tolle Paare und hohe Prozentzahlen gesehen – mehr kann ich mir doch nicht wünschen.“

Sophie Hinners siegt auf Michael Jackson in einem Herzschlagfinale im Preis der Partner Pferd International München 2026 – Gruppenspringprüfung CSI3*

Fünf-Sterne-Richterin Katrina Wüst: „Wir haben hier heute zukünftige Mannschaftspferde gesehen!“

Der Samstag bei Pferd International München bot alles, was Reitsportliebhaber und Fans des schönen Sportes sich nur wünschen können: Herzschlagfinals, emotionale Tränen der Freude und Rührung, neue Paare, die sich für große Aufgaben empfahlen, eine glückliche Dressur-Bundestrainerin, neue Personal Bests, frenetische Zuschauer und ein fantastisches Schauprogramm. Hinzu kommen Kulinarik, Shopping und Begegnungen.

Charlott-Maria Schürmann und Dante`s Pearl OLD siegen im Grand Prix Special (CDI5*) – Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung

Nach dem Ritt gab es kein Halten mehr für Charlott-Maria Schürmann: Sie fiel Dante`s Pearl OLD um den Hals und ließ ihren Tränen freien Lauf. Aber von vorne. Charlott-Maria Schürmann, 33 Jahre alte Reiterin aus Gehrde (Landkreis Osnabrück) ist bekannt für ihre ausbilderischen Qualitäten und ihr feines Reiten. In der ganz großen Tour allerdings war sie noch ein unbeschriebenes Blatt. Das hat sich nun geändert. Mit ihrer Superstute, der elfjährigen Dante`s Pearl OLD von Dante Weltino, zeigt sie seit Wochen, dass sie gemacht sind für die große Bühne, für die ganz großen Aufgaben. Ein Pferd mit Ausnahmequalitäten, mit Schulterfreiheit, Schwung, Elastizität, wie man sie sich nur wünschen kann. Noch dazu ist sie eine Stute wie gemalt. Black Beauty lässt grüßen. Nach Siegen in der CDI3-Sterne-Tour in der noch frischen grünen Saison folgte nun bei Pferd International München der allererste Start – sowohl für Charlott-Maria Schürmann als auch für Dante`s Pearl – in der CDI5*-Tour. „Eigentlich wollte ich ja in München auch CDI3*reiten, aber Bundestrainerin Monica Theodorescu hat anders entschieden“, so Charlott-Maria Schürmann, die sich jetzt natürlich freut, diesen Schritt gegangen zu sein. Nach dem gestrigen 4. Platz im Grand Prix – leider patzen die Zwei auf der Schlusslinie und ließen teure Punkte in der Piaffe und dem Übergang zur Passage liegen – war es heute nun der Sieg. Mit Abstand. 77,191 Prozent hieß ihr Ergebnis im Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung. Das machte nicht nur ihr Personal Best, sondern auch drei Prozent Vorsprung zu dem bis dato in Führung liegenden Raphael Netz mit Great Escape Camelot. Beim Interview nach der Siegerehrung verriet die Reiterin emotional unter Tränen: „Dieses Pferd ist ein Geschenk und ein züchterisches Endprodukt. Sie vereint alles, was man sich nur wünschen kann! Einfach ein Traum!“ Seit vier Jahren steht Dante`s Pearl im Stall in Gehrde, Charlott-Maria Schürmann baute sie behutsam auf. „Ich liebe sie – und ich hoffe, sie liebt mich auch so sehr wie ich sie.“

Vor vollem Haus – das Dressurstadion war bis auf den letzten Platz besetzt – und begeistertem Publikum ritt Lokalmatador Raphael Netz wie auch im Grand Prix am Vortag auf Rang zwei. Mit Great Escape Camelot, einem 15-jährigen niederländischen Wallach von Johnson, bestritt er eine ausdrucksstarke und schwungvolle Prüfung: 74,298 Prozent. Das machte erneut sein Personal Best. „Es ist superschön hier in München auf so einem tollen Turnier und vor heimischem Publikum zu reiten. Ich bin sehr stolz auf Camelot und es war großartig, nach fast zwei Jahren wieder einen Spezial geritten zu sein“, gab Raphael lachend zu.

Platz drei fiel an Jessica von Bredow-Werndl, deren erster Auftritt mit Times Kismet in Deutschland und noch dazu der erste Start mit der elfjährigen niederländischen Stute in der CDI5*-Tour mit Spannung erwartet wurde. Nach Siegen in der 3*-Tour in Ornago (Italien) und Bedizzoli (Italien), holte das Paar auch im gestrigen Grand Prix von Pferd International München die Goldene Schleife. Heute allerdings mussten die Zwei mit Platz drei Vorlieb nehmen. „Kiss hat keine Limits, heute war ich ihr Limit. Sie hat das Potential für ganz oben“, so Jessica im Interview unter Tränen. Die 40-jährige Reiterin aus Aubenhausen litt unter einem Magen-Darm-Infekt, der ihr arg zu schaffen machte. Umso größer war der Applaus und der gezollte Respekt für diese Leistung von den Zuschauern, die „ihre“ Jessi nach Maß feierten. Aubenhausen ist nur etwa 30 Minuten von München entfernt, und Jessica von Bredow-Werndl ist hier natürlich der absolute Publikumsliebling. Sie ließ es sich nicht nehmen, Times Kismet (v. Ampere) vorzustellen, auch wenn ihr Kreislauf nicht stabil war. „Kiss hat mich hier durchgetragen.“ 73,489 Prozent hieß das Ergebnis von der Jury.

Bundestrainerin Dressur, Monica Theodorescu, war sehr zufrieden mit den Vorstellungen, die sie in München gesehen hat: „Wir haben hier Topsport, viele tolle, auch noch recht neue Paare und hohe Prozentzahlen gesehen – mehr kann ich mir doch nicht wünschen.“ Auch Lena Breymann vom Veranstalter (Hippo Veranstaltungs GmbH) war euphorisch und dankte von Herzen dem Publikum: „Die Dressur wird in München wirklich sehr gefeiert, die Ränge waren voll besetzt, die Bänke, der Wall; die Stimmung hier ist einmalig! Danke!“

CDI 5* Grand Prix Special – Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung

  1. Charlott-Maria Schürmann (GER)   Dante´s Pearl OLD                 77.191%
  2. Raphael Netz (GER)                        Great Escape Camelot           74.298%
  3. Jessica von Bredow-Werndl (GER) Times Kismet                          73.489%

Sabina Schröter und Feine Bella NRW dominieren die Qualifikation zur Finalqualifikation zum NÜRNBERGER Burg-Pokal der Dressurreiter

19 Paare bewarben sich in der Qualifikation zur Finalqualifikation zum NÜRNBERGER Burg-Pokal der Dressurreiter bei Pferd International München. Für Dressurreiter ist diese Serie ein Muss, um ihre talentierten Nachwuchs-Grand Prix-Pferde vorzustellen. Nicht umsonst wird der NÜRNBERGER Burg-Pokal der Dressurreiter als inoffizielle Deutsche Meisterschaft der Nachwuchs-Grand Prix-Pferde betitelt. Pferd, die im Finale in Frankfurt an den Start gehen, sind alsbald auch erfolgreich im internationalen Grand Prix zu sehen. Übrigens geht diese Serie in diesem Jahr in die 35. (!) Saison und ist damit die am längsten andauernde Reitsport-Serie der Welt.

Es siegte in der Qualifikation zur Finalqualifikation zum NÜRNBERGER Burg-Pokal der Dressurreiter Sabina Schröter, die die neunjährige Westfalenstute Feine Bella NRW vorstellte. Für die Fürstenball-Tochter gab es 72,878 Prozent von der Jury. Platz zwei fiel an die amtierende Mannschafts-Europameisterin Katharina Hemmer und ihre achtjährige Westfälin Escanciador von Escolar: 72,317 Prozent. Nicole Grosch präsentierte die neunjährige Oldenburgerin Visser`s Hit Valeria VEC OLD. 72,293 Prozent machten Rang drei.

Am morgigen Sonntag geht es ab 10.30 Uhr weiter mit der Finalqualifikation zum NÜRNBERGER Burg-Pokal! Wundervolle Paare bewerben sich in jedem Jahr für das Finale der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft der Nachwuchs-Grand Prix-Pferde. Um 14 Uhr steht dann die Grand Prix Kür der CDI5*-Tour auf dem Programm.

In einem packenden Herzschlagfinale siegt Sophie Hinners auf Michael Jackson W in der Gruppenspringprüfung CSI3* im Preis der Partner Pferd International München 2026

Eins steht fest: Sophie Hinners und ihr erst neunjähriger KWPN-Wallach Michael Jackson W (v. Diamant de Semilly) sind starke Partner: Denn die Gruppenspringprüfung CSI3 mit Siegerrunde* im Preis der Partner Pferd International München 2026 bot spannenden Springsport bis zum letzten Ritt. Nach acht Fehlerpunkten im ersten Umlauf zeigte das Paar in der Siegerrunde eine fehlerfreie und blitzsaubere Runde, die mit 43,19 Sekunden die Bestmarke des Tages setzte. Hinners, die seit Jahren zu den konstantesten deutschen Springreiterinnen zählt, bewies einmal mehr, wie souverän sie auch unter Druck agiert.

Der Schweizer Routinier Pius Schwizer, einer der erfahrensten Reiter im internationalen Springsport, zeigte mit der 12-jährigen Selle Francais Stute Epsilon de Roulard (v. Upsilon AA) ebenfalls eine starke Leistung. Trotz vier Fehlerpunkten im ersten Umlauf blieb das Paar in der Siegerrunde fehlerfrei und stoppte die Uhr nach 43,51 Sekunden – nur einen Wimpernschlag hinter Hinners. Auf Rang drei folgte Pia Reich mit dem 13-jährigen Selle Francais Wallach Djazz D’Arvor (v. Quartz del Talma). Auch sie nahm vier Fehlerpunkte aus dem ersten Umlauf mit, zeigte jedoch eine kontrollierte, sichere Siegerrunde in 45,23 Sekunden.

Preis der Partner Pferd International München 2026 – Gruppenspringprüfung CSI3* mit Siegerrunde

  1. Sophie Hinners (GER)           Michael Jackson W
  2. Pius Schwizer (SUI)               Epsilon de Roulard
  3. Pia Reich (GER)                     Djazz D´Arvor

Nächster Sieg für Enno Klaphake und seinen 14-jährigen Oldenburger Hengst NC Verso Red Wine in der Zwei-Phasen-Springprüfung der CSI3*-Tour

Die CSI3* Zwei‑Phasen‑Springprüfung endete mit einem weiteren Triumph für Enno Klaphake, der an diesem Wochenende eine beeindruckende sportliche Konstanz zeigt. Nach dem Sieg in der ersten Qualifikation am Donnerstag und Platz Vier in der zweiten Qualifikation zum Großen Preis ging das seit Jahren eingespielte Duo selbstbewusst in die heutige Prüfung und bestätigte seine Form. Enno Klaphake blieb mit seinem erfahrenen 14-jährigen Oldenburger Schimmelhengst NC Verso Red Wine (v. Vigo D´Arsouilles) erneut in beiden Abschnitten fehlerfrei und setzte sich mit einer schnellen, präzisen Runde in 35,37 Sekunden an die Spitze des Feldes. Auf Platz zwei folgte David Will, der mit der achtjährigen KWPN Stute Nairobie (v. Cape Coral RBF Z) ebenfalls zwei Nullrunden zeigte und nach 35,68 Sekunden nur knapp hinter Klaphake blieb. Die Österreicherin Theresa Sutterlüty sicherte sich mit dem auch erst 8-jährigen Oldenburger Hengst Salty Confection PS OLD (v. Stakkatol) und einer fehlerfreien Runde in 39,56 Sekunden den dritten Rang.

CSI3* – Zwei-Phasen-Springprüfung

  1. Enno Klaphake (GER)                      NC Verso Red Wine
  2. David Will (GER)                              Nairobie
  3. Theresa Sutterlüty (AUT)                  Salty Confection Ps OLD

Karin Martinsen saust der Konkurrenz im Preis von CWD Deutschland – CSI1* Springprüfung mit Stechen – davon

38 Reiter bewarben sich um den Sieg, aber nur fünf Paare schafften es ins Stechen des Preis von CWD Deutschland. Die schnellste war die Schweden Karin Martinsen, die die erst neunjährige Oldenburger Stute Chajanna-Carla Ps (v. Chaccon Blue) in flinken 48,40 Sekunden fehlerfrei durch den Stechparcours pilotierte. 31 Jahre alt ist die Amazone, die ab 2016 als großes Nachwuchstalent auf sich aufmerksam machte. Zu ihren größten Erfolgen zählen der schwedische Meistertitel 2018. Die Plätze zwei und drei fielen in die Schweiz: Pius Schwizer, 63 Jahre alt, gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Springreitern – bei Pferd International München zeigte er wieder seine Erfahrung: Auf dem zehnjährigen französischen Hengst Global de Riverland (v. Vagabond de la Pomme) kam er in 48,63 Sekunden über die Ziellinie. Eine gute Sekunde mehr benötigte sein Eidgenosse Noah Keller. Der erst 20-Jährige, der 2025 Schweizer Meister der Jungen Reiter wurde, zeigte, was in ihm steckt. Im Sattel von Pepper Vincent, zehnjähriger Oldenburger Nachkomme des Vivant van de Heffinck, blieb auch er Null in 49,80 Sekunden.

Preis von CWD Deutschland – CSI1* Springprüfung mit Stechen

  1. Karin Martinsen (SWE)   Chajanna-Carla PS
  2. Pius Schwizer (SUI)          Global de Riverland
  3. Noah Keller (SUI)             Pepper Vincent

Weitere Ergebnisse des Tages, Samstag, 16.05.2026

Springen:

17 – Amateur Tour, CSI A Springprüfung mit 1 Joker international

  1. Chiara Neuhaus (GER)                      Carlordus
  2. Miriam Benzien (GER)                      Casallier
  3. Peter Aregger (SUI)                           Forpleasure du Moulin

20 – Amateur Tour, CSI Am A Springprüfung mit 1 Joker international

  1. Markus Müller (GER)                        Cadillac Jack
  2. Peter Aregger (SUI)                           Erlita De Galeste
  3. Madeleine Jobst (GER)                    Vincent

23 – Amateur Tour – CSI A Springprüfung mit 1 Joker international

  1. Valentina Gass (GER)                       Chloe
  2. Lynn Renner (GER)                          Cornet’s Celine
  3. Ferdinand Mühlherr (GER)               Liberty Bridge S

Dressur:

Preis von EQUISTRO – Ergänzungsfutter für ein gesundes Pferd

Dressurprüfung Kl. S* mit Pferdewechsel – Dressur Derby

Sonderehrenpreis Selleria Equipe Sattel gegeben von SATTELmanagement Claudia Offenhäuser

Final Runde:

  1. Franz Trischberger (GER), Bassantino, 71,810%
  2. Raphael Netz (GER), Bassantino, 71,286%

Vorrunde:

  1. Franz Trischberger (GER), Foundation, 71,810%
  2. Raphael Netz (GER), Desenzano BR, 71,214%
  3. Simone Pearce (AUS), Foundation, 70,786%
  4. Katharina Hemmer (GER), Desenzano BR, 69,976%

Aline Bregenzer tanzt sich mit ihrer “Besten Freundin” an die Spitze der FRB Non Professional *** Tour 2026 gesponsert durch Der Pschorr

Die FRB Non Professional *** Tour 2026 – gesponsert durch Der Pschorr – startete mit einer hochklassigen Einlauf- und Qualifikationsprüfung in der Intermediaire II, die eindrucksvoll zeigte, wie viel Qualität im nationalen Sport steckt. Mit einer harmonischen und präzisen Vorstellung setzte sich Aline Bregenzer im Sattel ihrer zehnjährigen Hannoveraner Stute Beste Freundin (v. Bon Coeur) mit Abstand an die Spitze des Starterfeldes. Mit 70,289 Prozent sicherte sich Bregenzer nicht nur den Sieg, sondern auch eine hervorragende Ausgangsposition für die morgige Finalprüfung.

Auf Rang zwei platzierte sich Natalie Stickling Morzynski mit dem 15-jährigen Westfalen Wallach Dean Martin (v. Diarado). Das Paar überzeugte mit einer sehr sauberen, konzentrierten Runde und erhielt 67,737 Prozent. Dicht gefolgt von der Lokalmatadorin Jutta Borgmann mit dem 17-jährigen Hannoveraner Wallach Sanrico (v. San Remo) – Platz drei.

FRB Non Professional *** Tour 2026 gesponsert durch Der Pschorr

Dressurprüfung Kl. S*** – Intermediaire II – national – Einlaufprüfung und Qualifikationsprüfung für Prüfung 36

  1. Aline Bregenzer (GER)                                 Beste Freundin                       70.289%
  2. Natalie Stickling Morzynski (GER)              Dean Martin                           67.737%
  3. Jutta Borgmann (GER)                                  Sanrico                                   67.658%

 

 

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