Auch die Springreiter blieben am Nachmittag vom Regen nicht verschont. Und hier zeigte sich der große Hufeisenplatz wieder einmal in seiner ganzen Qualität. „Der Grasboden ist so gut in Schuss, dass da lediglich die obersten ein oder zwei Zentimeter in Mitleidenschaft gezogen werden“, so Turnierleiter Jürgen Blum. So zeigten die Aktiven im Großen Preis von Bayern, der gleichzeitig als Wertungsprüfung der Bemer Riders Tour zählte, Springsport auf Topniveau. Fast fünf Sekunden schneller als alle anderen elf Teilnehmer des zweiten Umlaufs – in der ersten Runde waren es noch über 40 Starter – galoppierte David Will auf seinem erfahrenen 13-jährigen Primus vom Neumühler Hof fehlerfrei durch den Stangenwald des CSI2*-Springens. Das war große Klasse und der Sieg war dem jungen Mann, der am Chiemsee aufgewachsen ist und heute im hessischen Dagobertshausen einen Ausbildungsstall betreibt, nicht mehr zu nehmen. Eine tolle Runde lieferte auch der Augsburger Wolfgang Puschak mit seinem Number One auf Platz zwei, gefolgt von Felix Haßmann aus Lienen mit Carreras.

Bereits am Vormittag konnte Sophie Linder aus Jettingen ein Zweiphasenspringen der Klasse S* mit Deesse de Rueire für sich entscheiden. Auch Felix Haßmann setzte sich in einem CSI2*-Zweiphasenspringen an die Spitze, hier hatte er den Holsteiner Quiwitino gesattelt.

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