Neuseeländer hat bei Pferd International München den Kampf um den Titel aufgenommen

München-Riem – Der Startschuss ist gefallen: Pünktlich um acht Uhr haben sich am Donnerstag Morgen die ersten Reiter bei Pferd International München, dem größten süddeutschen Pferdesportfestival, in die Sättel geschwungen. Sowohl in der Nürnberger Dressurarena als auch auf dem Hufeisenplatz ging es dann den ganzen Tag kräftig zur Sache. Nicht zu vergessen die Aktiven, die in der Arbeitsreitweise Working Equitation ihre Europameister küren und bereits die erste Wertung absolviert haben.

Pferd International München rief und alle kamen. „Mit 20.000 Zuschauern am Auftakttag haben wir einen Rekord aufgestellt“, freute sich Jürgen Blum, der als Geschäftsführer der Hippo GmbH für die noch bis Sonntag dauernde Veranstaltung verantwortlich zeichnet. Bei optimalen Witterungs- und Bodenbedingungen strömten die Besucher entspannt durch die über 200 Aussteller zählende Messe, genossen ein buntes Schauprogramm und sahen Top-Sport mit internationalen Größen im Sattel.

Über 250 Reiter aus 27 Nationen hatten sich im Vorfeld für die 39 Dressur- und Springwettbewerbe angekündigt, die mit ihren knapp 500 Pferden an den Start gehen wollen, dazu noch die Aktiven in der Working Equitation. Erstes Event in der Nürnberger Dressurarena war ein St. Georges, den Bayerns Aushängeschild in Sachen Dressursport, die Aubenhausenerin Jessica von Bredow-Werndl mit dem elfjährigen Dantes Peak für sich entscheiden konnte. Gleich im Anschluss stand die Qualifikationsprüfung zur Louisdor-Preis-Finalqualifikation, eine Intermediaire II auf dem Programm, in der wiederum eine bayerische Reiterin die goldene Schleife einheimste. Ursula Wagner (Ebersberg) hatte mit dem neunjährigen Dilenzio ihr Nachwuchspferd gesattelt und siegte überlegen.

Keine Überraschung war dann der Sieg von Jessica von Bredow-Werndl im Grand Prix, die hier ihr Weltcuppferd Unee gesattelt hatte und am Ende gewaltige 75,02 Prozent einheimste. Beste bayerische Starterin war Victoria Michalke (Erding) mit Novia.

Gewaltige Sprünge konnten die Zuschauer auf dem Hufeisenplatz mit seiner olympischen Vergangenheit bewundern. Im ersten Springen, einem CSI*** setzte sich Maximilian Lill vom Schweizer Hof mit seiner Holsteinerstute ABC Trixi an die Spitze. In der ersten Qualifikation zum Großen Preis, einem CSI*** mit Stechen machte der Neuseeländer Bruce Goodin, Sieger der letzten beiden Jahre, seinen Anspruch auf das Triple deutlich geltend. Mit Centina, der springgewaltigen Schimmelstute setzte er sich an die Spitze, gefolgt von dem Münchner Rüdiger Renner mit Celano.

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