Ganz großen Reitsport gab es am Sonntag auch im Springparcours zu sehen, als es um den Sieg im Großen Preis von Bayern, den Preis des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ging. In zwei Umläufen wurde dieses CSI*** ausgetragen, in der zweiten Runde waren die besten 15 Reiter startberechtigt. Ein Reiter aus Neuseeland war es, der sich schließlich dann die goldene Schleife ersprang. Bruce Goodin, fünfmaliger Olympiateilnehmer, war mit Centina an den Start gegangen, sauste fehlerfrei durch beide Runden und machte die Rechnung am Ende leicht. Auf Platz zwei landete Tomaz Laufer aus Slowenien mit Heart Stealer.
Einen hervorragenden dritten Rang im internationalen Feld gab es für den jungen Profi Lawrence Greene, der im Stall Steindl in Thurnsberg beheimatet ist und den bayerischen Staatshengst Arrivederci unter dem Sattel hatte. „Ich habe immer an dieses Pferd geglaubt und das ist heute mein größter Erfolg mit ihm“, freute sich der junge Mann.

In einem Springen der Klasse S** mit Stechen, dem Preis der Erdinger Weißbräu, zeigten vor allem die Aktiven aus Bayern, dass sie international sehr gut mithalten können. Rüdiger Renner (Gut Wiesmath) fegte mit Allina als Schnellster durch den Parcours, legte eine Nullrunde hin und kassierte am Ende den Sieg. Damit verwies er Maximilian Weishaupt (Jettingen) mit Chateau auf Rang zwei.

„Munich – that is a lot of fun“ brachte es Bruce Goodin, der Neuseeländer, am Sonntag Abend auf den Punkt. Volle Tribünen, eine tolle Atmosphäre und über 60.000 Zuschauer – auch Bernhard Graf von Ballestrem, Geschäftsführer der veranstaltenden Hippo GmbH konnte am Ende zufrieden sein. „Wir sind von einem Höhepunkt zum nächsten gejagt, das gilt nicht nur für den großen Reitsport, sondern auch für Western, Fahren, Working Equitation und natürlich das Schauprogramm“, zog Ballestrem eine rundweg positive Bilanz.

Martina Scheibenpflug

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