Victoria Max-Theurer Blind Date„Blind Date macht zwar ab und zu noch kleine Fehler, insgesamt sind wir aber auf dem richtigen Weg“, freute sich Victoria Max-Theurer, Österreichs Aushängeschild im Dressursport, als sie am Samstag bei Pferd International in München-Riem den Grand Prix Special als glückliche Siegerin beendete.Die 28-jährige mehrfache Olympiareiterin hatte die elfjährige Stute im Vorjahr von Isabell Werths ehemaligem Trainer Wolfgang Wittig übernommen und sich bei der WDM (World Dressage Masters) für das B-Finale, also den traditionellen Grand Prix Special entschieden. „Meine Kür ist noch nicht ganz fertig, außerdem fühle ich mich im Special immer sehr heimisch“, erklärte die Achleitenerin ihre Entscheidung, die sie nach dem überlegenen Sieg mit 74,458 Prozent sicher nicht bereut hat.

Nächstbeste Deutsche in der NÜRNBERGER Dressur-Arena war Ausbilderin Dorothee Schneider aus Frankfurt, die ihre Stute Forward Looking gesattelt hatte, auf Rang 4.Einen Achtungserfolg erzielte die erfahrene Amazone mit ihrem siebenjährigen Hannoveranerwallach Showtime, den sie im St. Georg Special, der Einlaufprüfung zum NÜRNBERGER BURG-POKAL, gesattelt hatte. Platz 2 hinter dem Schweden Patrick Kittel mit der neunjährigen Stute Deja ist ein toller Erfolg für Dorothee Schneider. Auf Rang 3 lag hier übrigens eine der besten bayerischen Nachwuchsreiterinnen, Jessica Werndl aus Aubenhausen. Sie lotste die neunjährige Stute Zaire auf Platz 3.

Die schwerste Springprüfung des Tages, ein Gruppenspringen der Kl. S** mit Siegerrunde, entschied der Shootingstar des Jahres 2010 für sich. Mario Stevens aus Molbergen, der da in wenigen Wochen vier Große Preise gewinnen konnte, ging in München mit Quamina OLD an den Start, legte in 39,26 Sekunden eine glänzende Nullrunde hin, und bewies damit erneut seine derzeit hervorragende Form. „München ist ein tolles Turnier“, lobte der ehemalige Mannschafts-Europameister der Jungen Reiter dann auch prompt die Veranstalter.

Highlight am Abend war der Mercedes-Benz Cup, ein Barrierespringen der Kl. S*, mitreißend kommentiert von Turniersprecher Arnaud Petit. Mit gewaltigen Sätzen bewältigten die Pferde die Reihe – am Ende lagen die Stangen bei 1,95 Meter und es gab zwei Sieger: Ulrich Kirchhoff mit Quabri de L’Isle und der Ukrainer Ferenc Szentirmai erhielten goldene Schleifen. Bester Bayer auf Platz 4 war Tobias Bachl aus Pfarrkirchen mit Cinquecento.

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