Noch bis 17. Mai Reitsport, Schauprogramm und Lifestyle auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem erleben

CSI3 Sterne – Preis der IWEST Tierernährung: Ales Opatrny aus Tschechien ist der Schnellste

Grand Prix der CDI 3  Sterne-Tour – Preis der Kaffeerösterei Martermühle: Australierin Simone Pearce siegt vor Nadine Plaster und Florian Bacher

Duell der Lokalmatadoren: Franz Trischberger siegt mit Henriettenhof`s Kinshasa OLD in der Einlaufprüfung „Derby Stars von Morgen“ vor Yara Reichert mit Force Majeure. Nicole Caspar belegt Platz drei.

Schauspielerin Eva-Maria Reichert: „Ein absolutes Highlight!“

Lange Schlangen bei der Autogrammstunde von Jessica von Bredow-Werndl, volles Haus bei Dressur, Springen, Voltigieren und Working Equitation, begeisterte Zuschauer beim abwechslungsreichen ganztägigen Schauprogramm, glühende Kreditkarten an den Shoppingständen und der Duft von kulinarischen Köstlichkeiten in der Luft: All das macht die Pferd International München aus. Heute öffnete die altehrwürdige Olympia-Reitanlage in München-Riem wieder ihre Tore für faszinierenden Pferdesport, lebendige Pferdekultur und den einzigartigen Volksfestcharakter. Das größte Pferdefestival Süddeutschlands und in seiner Art wahrscheinlich einzigartig in Europa wird in den nächsten Tagen knapp 87.000 Besucher anziehen. Selbst der Wettergott hatte am Eröffnungstag Erbarmen und verscheuchte rechtzeitig die angekündigten Regenwolken. Die Sonne bahnte sich ihren Weg und bot beste Bedingungen für atemberaubenden Pferdesport.

Und der erste Tag wurde direkt zum vollen Erfolg: Ab morgens strömten Menschenscharen auf das Gelände, um Stars wie Lisa Müller, Yara Reichert, Haley Beresford, Marco Kutscher, Sophie Hinners oder Pius Schwizer in Aktion zu sehen. In der Einlaufprüfung zu „Derby Stars von Morgen“ siegte Franz Trischberger vor Yara Reichert und Nicole Casper.  Im Grand Prix der CDI3-Sterne-Tour – Preis der Kaffeerösterei Martermühle – siegte die Australierin Simone Pearce und im CSI 3Sterne-Springen – Preis der IWEST-Tierernährung – absolvierte der Tscheche Ales Opatrny die schnellste fehlerfreie Runde.

Pferd International München ist gestartet! Traditionell beginnt Süddeutschlands größtes Pferdefestival an Christi Himmelfahrt – und dieses Konzept geht auf. Ab den frühen Morgenstunden herrschte reges Treiben auf dem gut 30 Hektar großen Areal in München-Riem. Wo einst die besten ReiterInnen der Welt um olympische Medaillen kämpfen, präsentiert sich heute nahezu die ganze Welt der Pferde. In den verschiedenen Disziplinen konnten Besucherinnen und Besucher eindrucksvolle Leistungen erleben – von der Dressur über hochklassiges Springreiten bis hin zu Working Equitation auf einem eigens dafür gestalteten Areal, dazu spektakuläre Voltigierauftritte und ein abwechslungsreiches Showprogramm. Überall stand die besondere Verbindung zwischen Mensch und Pferd im Mittelpunkt. „Ich möchte den Menschen das Kulturgut Pferd näherbringen und es gleichzeitig erhalten. Mensch und Pferd haben eine so lange gemeinsame Geschichte und diese Vielfalt möchte ich hier präsentieren. Pferd International München ist längst zu einem Ort der hippologischen und gesellschaftlichen Begegnung geworden, an dem Gemeinschaft und Freude im Vordergrund stehen“, so Veranstalter Jürgen Blum. Und mit seinem wohl einmaligen Konzept bekommt er sie alle unter einen Hut: Die Reiter, die Pferdebegeisterten, die Familien, Freundesgruppen und Pferdefans to be. Dazu haben er und sein Team jede Menge aufgefahren: Über 200 Stände mit Mode, Accessoires, Reitsportzubehör und Kulinarik säumen die Laufwege; Wer möchte kann in einem gemütlichen Biergarten Platz nehmen oder sich durch die internationalen kulinarischen Angebote testen. Neben internationalem Topsport kommt also auch echtes Festivalfeeling und Volksfeststimmung auf. Und die Familien freuen auch über das Kinderland mit Ponyreiten, Hobbyhorsing, zahlreichen Mitmachaktionen, Info- und Edutainment.

Die meisten Gäste sind „Wiederholungstäter“, da sie dieses einzigartige Flair schätzen. Gleichzeitig entdecken auch viele neue Besucherinnen und Besucher, was das Pferd International-Erlebnis so besonders macht. Auch die Reit- und Pferdebegeisterte Schauspielerin Eva-Maria Reichert kam mit ihrem Mann und den beiden Töchtern vorbei. „Ein absolutes Highlight für alle Pferdefans! Es ist immer wieder schön, hier zu sein!“ Und auch Moderatorin, Autorin (u.a. „Die Menopausenqueen“) und Botschafterin der Para-Dressur Kerstin von der Linden reiste extra aus Dortmund an: „Wer Pferd International München einmal erlebt hat, der möchte auch immer wiederkommen. Dieses Turnier ist wirklich einzigartig und macht süchtig!“

Tscheche Ales Opatrny siegt im Preis der IWEST Tierernährung – CSI3*

In der Hauptprüfung Springen des Donnerstags, dem Preis der IWEST Tierernährung – CSI 3*, bewarben sich 65 Starter um den Sieg. Der schnellste war Ales Opatrny aus Tschechien, der mit dem Oldenburger Wallach Vivo De Muze Ps (v. Vivant) in fehlerfreien 70,31 Sekunden den Sack sprichwörtlich zu machte. Der heute 44-Jährige begann mit zwei Jahren im Stall der Familie mit dem Reiten. Die Liebe zu Pferdestärken liegt in der Familie: Opatrnys Vater war internationaler Vielseitigkeitsreiter.

2019 wurde Ales Opatrny von der Czech Equestrian Federation als Rider of the Year ausgezeichnet. Als Zweiter folgte David Will, der mit DSP King George, einem Nachkommen von Kasanova de la Pomme, 70,46 Sekunden benötigte. Die schwedische Reiterin Karin Martinsen kam auf der Mecklenburger Stute Tailormade Conita Blue PS (v. Conthargos) in 72,38 Sekunden durchs Ziel kam. Der Preis der IWEST Tierernährung diente auch als Qualifikation zum Großen Preis von Bayern am Sonntagnachmittag (17. Mai 2026).

Preis der IWEST-Tierernährung CSI3 – Springprüfung Fehler/Zeit Longines Ranking Springen D – Qualifikation für Prf. 6 & 2. Qualifikation für Prf. 4

  1. Ales Opatrny (CZE) Vivo De Muze Ps
  2. David Will (GER) DSP King George
  3. Karin Martinsen (SWE) Tailormade Conita Blue Ps

CDI 3Sterne Grand Prix – Preis der Kaffeerösterei Martermühle: Sieg für Simone Pearce

Sie kam, sie sah, sie siegte: Die in der Schweiz lebende und für das Sportpferdezentrum Aach startende Australien Simone Pearce war die wahrlich strahlende Siegerin des Grand Prix – Preis der Kaffeerösterei Martermühle – der CDI 3Sterne-Tour: 71,892 Prozent. Gesattelt hatte sie den zehnjährigen Cruzado Espaniol-Wallach Will Marq (v. Rio Marq). Dabei ist Will Marq kein spanisches Pferd – aber in Spanien gezüchtet. Papa Rio Marq ist ein Hannoveraner Hengst und die Mutter eine bayerische Stute von St.Ludwig’s Lanciano. Simone Pearce, die die beste australische Dressurreiterin ist, zog Anfang 2024 zu ihrem Lebensgefährten, dem Schweizer Springreiter Martin Fuchs. 2021 und 2024 nahm sie an den Olympischen Spielen teil und lebt seit 2010 in Europa. Unter anderem arbeitete sie bei Andreas Helgstrand oder für das Gestüt Sprehe.

Rang zwei belegten Nadine Plaster und die elfjährige Westfälin Shiva NRW (v. Sir Heinrich x Fürst Grandios mit 70,109 Prozent – und das machte die Persönliche Bestleistung für die Reiterin aus Lienen. Mit ihrer Stute Shiva, die sie seit dreijährig unter dem Sattel hat, konnte sie 2025 das Finale der Serie „Derby Stars von Morgen“ in Münster für sich entscheiden.

68,305 Prozent und damit Rang drei war das Ergebnis des in Wien lebenden Österreichers Florian Bacher. Der ehemalige Reiter der Spanischen Hofreitschule hatte Da Vinci, einen elfjährigen Oldenburger Hengst von De Niro, gesattelt. Trainiert wird der zweimalige Olympia-Teilnehmer (2021 und 2024) übrigens von dem britischen Olympia-Goldmedaillengewinner Carl Hester.

Für große Augen sorgte die Thailänderin Suphakamol Vuntanadit. Die 28-Jährige gilt als Pionierin in der thailändischen Dressur und war die erste Reiterin ihres Landes, die auf internationalem Niveau in Grand Prix-Prüfungen gestartet ist. Suphakamol lebt und trainiert in Belgien bei Imke Schellekens-Bartels und hat einen Master-Abschluss in Corporate and Commercial Law an der Universität Maastricht. Dank ihres pferdebegeisterten Vaters begann sie im Alter von sieben in der Nähe von Bangkok mit dem Reiten. Zusammen mit ihrer Schwester Suphajit (25 Jahre alt) bereitet sie sich momentan auf die Weltmeisterschaften sowie auf die Asian Games vor. Suphakamol hatte den 16-jährigen Lusitano Wallach Farao da Raia (63,500 Prozent) gesattelt, ihre Schwester stellte den schon 19-jährigen Hannoveraner Wallach Wall Street JV (v. Wie Weltmeyer) vor (64,652 Prozent)

CDI3* FEI Grand Prix Preis der Kaffeerösterei Martermühle

  1. Simone Pearce (AUS) Will Marq                                          71,892%
  2. Nadine Plaster (GER) Shiva NRW                                        70,109%
  3. Florian Bacher (AUT) Da Vinci                                             68,305%

 Einlaufprüfung „Derby Stars von Morgen“: Das Duell der Lokalmatadoren

In der Einlaufprüfung zur Halbfinalqualifikation der „Derby Stars von Morgen“, ausgetragen in einer Intermediaire II,  kam es zu einem Duell zweier Lokalmatadoren: Franz Trischberger vom Großhelfendorf Reitsportzentrum München und die Landshuterin Yara Reichert kämpften um die Plätze 1 und 2. Die Nase vorn hatte der 36-jährige Trischberger, der die zehnjährige Oldenburger Stute Henriettenhof’s Kinshasa OLD (v. Bordeaux x Sir Donnerhall) präsentierte – 71,711 Prozent. Dicht auf den Fersen war ihm Reichert, die den imposanten Oldenburger Force Majeure gesattelt hatte. Der zehnjährige Wallach stammt ab von Fürstenball OLD x Sir Donnerhall. Erst letztes Wochenende siegte der Rappe in seinem allerersten Grand Prix. „Ein tolles Pferd mit viel Potential für den Grand Prix“, so die internationale Fünf-Sterne-Richterin Katrina Wüst. Leider patzen Reichert und „Forci“ beide Male beim Halten. Rang drei fiel an Nicole Caspar vom Gestüt Birkhof. Auf Birkhof`s Zabalou, einem zehnjährigen Wallach von Birkhof`s Zalando OLD x Sandro Hit, kam sie auf 69,474 %.

Dressurprüfung Kl. S*** – Intermediaire II Einlaufprüfung für Halbfinalqualifikationsprüfung Prüfung – DERBY Stars von Morgen

  1. Franz Trischberger (GER) Henriettenhof`s Kinshasa OLD    71,711%
  2. Yara Reichert (GER) Force Majeure                                      70,737%
  3. Nicole Casper (GER) Birkhof`s Zabalou                                69,474 %

 

Weitere Ergebnisse des Tages:

 DRESSUR

Dressurprüfung Kl. S** – Intermediaire I

Finale FRB-Tour „Don´t worry – be happy“ präsentiert von Devoucoux Deutschland

Im Finale der FRB-Tour „Don`t worry – be happy, präsentiert von Devoucoux Deutschland“, das in einer Dressurprüfung der Klasse S** – Intermediare I – ausgetragen wurde, gab es eine deutliche Siegerin: Jula Ohms verwies im Sattel von Zaphir und 69,237 Prozent Veronika Engel mit Foundition (66,947 %) und Patricia Butscher mit Buena Dimaggia (66,579 %) auf die Plätze zwei und drei.

  1. Jula Ohms (GER) Zaphir                                  69,237%
  2. Veronika Engel (GER) Foundition                    66,947%
  3. Patricia Butscher (GER)  Buena Dimaggia      66,579%

 

SPRINGEN

CSI 3* – Zweiphasenspringprfg. Kl. S* – Preis von Hufbeschlag Max Philipp – 1. Qualifikation zu Prüfung 4

Enno Klaphake, jüngerer Bruder der international sehr erfolgreichen Springreiterin Laura Klaphake, sicherte sich am Donnerstagmorgen den Sieg in der ersten Springprüfung bei Pferd International München – CSI 3* – Preis von Hufbeschlag Max Philipp. Im Sattel des 14-jährigen Oldenburger Schimmelhengstes NC Verso Red Wine (v. Vigo D’Arsouilles x Mr. Blue) war er mit Zwei-Nullrunden und 37,40 Sekunden der Beste. Rang zwei und drei belegten der Belgier Laurens Houben mit Hot Stuff EP und Alexander Schill auf Chelsea Gravelotte. 

  1. Enno Klaphake (GER) NC Verso Red Wine
  2. Laurens Houben (BEL) Hot Stuff EP
  3. Alexander Schill (GER) Chelsea Gravelotte

 CSI 1* – Springprüfung Fehler/Zeit – Preis der Happy Dog und Happy Cat – der gesunden Tiernahrung für Hund und Katze

Im Preis der Happy Dog und Happy Cat – der gesunden Tiernahrung für Hund und Katze – hatte mit fast 2 Sekunden Vorsprung ganz klar der aus dem Emirat Sharjah stammende 37-jährige Mohammed Ghanem Al Hajri die Nase vorn. Auf der fünfzehnjährigen belgischen Stute Lelielounka STW kam er in fehlerfreien 58,30 Sekunden ins Ziel. Rang zwei fiel nach Ungarn. Sandor Szaz beendete den Parcours auf der neunjährigen ungarischen Warmblutstute Virginia ohne Abwürfe in 60,17 Sekunden. Mehr als zwei Sekunden langsamer war der Schweiter Reiter Pius Schwizer: Mit Nadel van Dorpenheide benötigte er 62,24 Sekunden.

  1. Mohammed Ghanem Al Hajri (UAE) Lelielounka STW
  2. Sandor Szasz (HUN)                        Virginia
  3. Pius Schwizer (SUI) Nadal van Dorpenheide

 

Tickets & Infos:
www.pferdinternational.de oder direkt unter tickets.pferdinternational.de

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 Alle Ergebnisse und Starterlisten finden Sie hier

Die Akkreditierungen sind ab sofort auf der Website möglich.

👉 https://results.hsr-performance.de/2026/muenchen/

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