Leinen los für die Ladies:
In Dressur und Springen geballte Frauenpower am Start!
Top-Namen versprechen spannendste Wettkämpfe
Vom 14. bis 17. Mai 2026 verwandelt sich die altehrwürdige Olympia-Reitanlage in München-Riem erneut in eine Bühne der Superlative. PFERD INTERNATIONAL MÜNCHEN ist ein echtes (Pferde-)Festival und somit weit mehr als ein klassisches Turnier: ein Treffpunkt für Reitsport in den vier Disziplinen Dressur, Springen, Working Equitation und Voltigieren sowie ein Mix aus Lifestyle, Schau und Genuss – ideal für alle, egal ob Pferdefan oder einfach neugierig auf besondere Erlebnisse. Jahr für Jahr strömen über 86.000 Besucher nach Riem, um das größte Reitsportevent Süddeutschlands live zu erleben. Hier treffen Weltklasse-Sport, internationale Atmosphäre und Festival-Feeling aufeinander und machen das Event zu einem der vielseitigsten Pferdesport-Highlights Europas. Zu den großen Namen im Springreiten zählen Marco Kutscher, David Will, Pius Schwizer, Michael Kölz, Mylen Kruse oder Sophie Hinners, während in der Dressur Jessica von Bredow-Werndl und Bruder Benjamin, Katharina Hemmer, Lisa Müller, Charlott-Maria Schürmann, Yara Reichert oder Raphael Netz für starke Auftritte sorgen werden.
Im Mittelpunkt steht ein internationales Starterfeld mit Reitern aus mehr als 20 Nationen, die um Siege auf höchstem Niveau kämpfen. Doch neben dem Sport rückt vor allem eines in den Fokus: die Menschen, Geschichten und Persönlichkeiten hinter den Erfolgen. Und eines ist in diesem Jahr so richtig stark: Die Ladies, die in Dressur und Springen an den Start gehen. Olympia-Siegerinnen, Weltcup-Finalteilnehmer, Deutsche Meisterinnen, Weltmeisterinnen ecetra ecetra.
Frauenpower, die den Sport prägt
Im Springsport setzt aktuell eine starke Generation von Reiterinnen Maßstäbe. Sophie Hinners, die 28-jährige Deutsche Meisterin von 2021, hat sich mit ihrem Weltcupsieg in Verona 2024 endgültig in der Weltspitze etabliert und war bei der EM 2025 mit Team-Bronze und Rang sechs im Einzel erfolgreich. Mit 14 fehlerfreien Nationenpreisrunden wurde sie zur „Miss Nationenpreis“ und zählt heute zu den konstantesten Reiterinnen der Welt, zudem liegt sie in der deutschen Rangliste auf Platz zwei hinter ihrem Lebensgefährten Richard Vogel.
Mylen Kruse, erst 26 Jahre alt und heute in den Niederlanden zuhause, hat sich mit einem seltenen Doppelerfolg 2023 – Deutsche Meisterin der Damen und U25-Meisterin im selben Jahr – in den Fokus geritten und bestätigte ihre Entwicklung 2025 mit DM-Bronze. Sie arbeitet in einem eigenen professionellen Trainingssystem in Vriezenveen und gilt als eine der spannendsten Aufsteigerinnen im deutschen Springsport.
International sorgt die US-Amerikanerin Anna Dryden für Aufmerksamkeit, die zeitweise im Umfeld von Philipp Weishaupt trainiert und bei PFERD INTERNATIONAL MÜNCHEN 2025 mit einem zweiten Platz im Großen Preis von Bayern glänzte – nach einer fehlerfreien und extrem schnellen Runde im Stechen. Ihr moderner, offensiver Stil macht sie zu einer der spektakulärsten Reiterinnen im Feld.
Aus Irland bringt Anna Duff den typischen irischen Springsport nach München: mutig, galoppstark und mit viel Risiko im Parcours, regelmäßig erfolgreich auf internationalen Nationenpreisen und Grand Prix Prüfungen und stark eingebunden in das leistungsfähige irische Reitsystem.
Auch der deutsche Nachwuchs ist stark vertreten: Laura Hetzel, Rheinische U25-Meisterin 2025, überzeugt mit konstanten Leistungen bis 1,50 Meter und Finalteilnahmen im U25-Springpokal und gilt als eines der größten Talente ihrer Generation.
Mit Simone Blum steht zudem eine echte Weltmeisterin am Start, die 2018 mit DSP Alice in Tryon Einzelgold gewann, im selben Jahr Deutsche Meisterin wurde und bis heute zu den erfolgreichsten deutschen Springreiterinnen der Moderne zählt.
Starke Felder
Im Spitzenfeld mischen natürlich auch die Männer mit und glänzen mit Erfahrung und Dynamik: Marco Kutscher, Einzel- und Olympiasieger mit dem deutschen Team 2004 in Athen und EM-Einzel- und Team-Bronzemedaillengewinner von 2005 sowie Team-Europameister von 2011, zählt seit Jahrzehnten zu den großen Namen des internationalen Springsports. Der Deutsche Meister von 2003 feierte Siege und Podestplätze in Weltcup- und 5-Sterne-Grand-Prix-Prüfungen rund um den Globus und prägte mit Pferden wie Cornet Obolensky eine ganze Ära. Seine Routine, seine technische Präzision und seine enorme Championatserfahrung machen ihn bis heute zu einer Ausnahmeerscheinung im Sport.
David Will steht für Konstanz auf höchstem Niveau. Der Weltklasse-Reiter, eingebunden in eines der derzeit stärksten deutschen Reiterumfelder rund um Richard Vogel und Sophie Hinners, sammelte in den vergangenen Jahren zahlreiche Top-Platzierungen in internationalen Großen Preisen, Weltcup-Prüfungen und Nationenpreisen. Seine Ruhe im Parcours und seine Verlässlichkeit machen ihn zu einem der gefragtesten deutschen Teamreiter.
Michael Kölz hat sich über Jahre als feste Größe im deutschen Springsport etabliert und ist dauerhaft im internationalen Spitzensport vertreten. Der erfahrene Grand-Prix-Reiter war national wie international in schweren Prüfungen erfolgreich und gilt besonders als exzellenter Ausbilder. Vom Nachwuchspferd bis zum Grand-Prix-Spezialisten bringt Kölz Pferde aller Altersklassen erfolgreich in den Sport und überzeugt dabei mit großer Konstanz und Übersicht.
International ergänzt wird das Feld durch Pius Schwizer aus der Schweiz, einem der erfolgreichsten Reiter seines Landes. Der Olympiasieger mit dem Team von 2008 und Einzel-Silbermedaillengewinner gehörte über viele Jahre zur absoluten Weltspitze, gewann zahlreiche Weltcup-Prüfungen und war regelmäßig in den Top 20 der Weltrangliste zu finden. Seine enorme Erfahrung und seine taktische Stärke machen ihn bis heute zu einem gefürchteten Konkurrenten.
Mit Søren Pedersen reist ein dänischer Spitzenreiter nach München, der seit vielen Jahren eine feste Größe im skandinavischen Springsport ist. Pedersen sammelte internationale Erfolge in Nationenpreisen und Großen Preisen, gilt als extrem routiniert und ist bekannt für seine Nervenstärke in entscheidenden Runden.
Karim Elzoghby aus Ägypten bringt große internationale Klasse mit nach München. Der Olympiateilnehmer von London 2012 zählt zu den bekanntesten Springreitern Afrikas und des Nahen Ostens, war bei Weltcups, Championaten und zahlreichen Spitzenturnieren am Start und steht seit Jahren für ägyptischen Spitzensport auf globaler Bühne.
Komplettiert wird das starke CSI-Feld durch weitere bekannte Namen wie Tim Hoster, der seit Jahren im deutschen Spitzensport etabliert ist und zahlreiche internationale Erfolge vorweisen kann, Armin Schäfer, der mit viel Erfahrung im schweren Sport überzeugt, sowie den aus Neuseeland stammenden und in Deutschland lebenden Richard Gardener, der internationale Routine und weltweite Turniererfahrung mitbringt.
Dressur – von Nachwuchs bis Weltklasse
Die Dressur zeigt in München ihre ganze Vielfalt: von regionalen Touren und Amateurprüfungen über Nachwuchsserien wie die „Derby Stars von Morgen“ bis hin zu CDI3-Sterne- und CDI5-Sterne-Touren auf internationalem Topniveau. Der Grand Prix der CDI5-Sterne-Tour wird präsentiert von iWEST, während die Finalqualifikation zum NÜRNBERGER Burg-Pokal als inoffizielle Meisterschaft der besten sieben- bis neunjährigen Nachwuchs-Grand-Prix-Pferde gilt und zu den wichtigsten Nachwuchsserien weltweit zählt.
Die Dressur ist dabei klar von einer starken „Ladies Power“ geprägt: Jessica von Bredow-Werndl, Olympiasiegerin, Europa- und Weltmeisterin, zigfache Deutsche Meisterin und Weltspitze der modernen Dressur, setzt ebenso Maßstäbe wie Katharina Hemmer, die im letzten Jahr Bronze bei den Deutschen Meisterschaften im Grand Prix erritt und seither konstant erfolgreich unterwegs ist. Sie zählt auch zum Favoritenkreis für einen Platz im Team der Weltmeisterschaften 2026. Lisa Müller aus Bayern zeigte jetzt in Hagen, das selbst im stärksten Feld mit ihr zu rechnen ist, während sich Laura Strobel und Lokalmatadorin Yara Reichert kontinuierlich in Richtung Spitze arbeiten. Hayley Beresford, Olympiateilnehmerin aus Australien, ergänzt das internationale Niveau, während Charlotte-Maria Schürmann aktuell mit starker Form auf sich aufmerksam macht.
Im gleichen Feld zeigen Raphael Netz, der im April beim Weltcup-Finale in Florida am Start war, und Benjamin Werndl mit seinem Top-Pferd „Quick Decision“ sowie zahlreichen Nachwuchspferden ihre Klasse.
Pferd International München 2026 verbindet damit Weltklasse-Sport, internationale Vielfalt und echte Emotionen – ein Pferdefestival, das weit über den Reitsport hinaus begeistert und jedes Jahr aufs Neue zeigt, wie lebendig, global und faszinierend diese Sportart ist.





